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Erstes Basisseminar für Aggressionsmanagement bei der Wiener Rettung.

 Vom 5. bis 8. Mai 2009 fand das erste Basis-Seminar für Aggressionsmanagement bei der Wiener Rettung statt. Die Trainer erarbeiteten gemeinsam mit 16 Teilnehmern in den fünf Tagen die verschiedenen Aspekte von Aggression und Gewalt im Rettungsdienst in Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden.

 

Ein kurzer Rückblick

 2005 wurden sechs Mitarbeiter der Wiener Rettung zu einem Deeskalationsseminar ins psychiatrische Krankenhaus „Otto-Wagner Spital“ geschickt. Diese sollten danach ein Urteil abgeben, ob dieser Kurs für alle Mitarbeiter des Betriebs geeignet wäre. Trotz Befürwortung der Teilnehmer wurde aber aufgrund fehlender Daten das Projekt auf unbestimmte Zeit verschoben. Um die Anzahl der aggressiven Übergriffe auf Mitarbeiter der Wiener Rettung erheben zu können, adaptierten Dr. Bettina Eder und Alexander Auer den Erfassungsbogen der Psychiatrie auf die Gegebenheiten des Rettungsdienstes. Im Dezember 2005 begann der Probebetrieb auf 4 Stationen und im Juni 2006 der Vollbetrieb aufgenommen. Seither wurden rund 350 Übergriffe auf das Personal gemeldet. Im September 2008 begannen drei Mitarbeiter mit der Ausbildung zum „Trainer und Berater im Sicherheits- und Aggressionsmanagement im Gesundheitswesen“ an der Fortbildungsakademie des AKH-Wien. Diese umfasst eine theoretische Ausbildung über 264 Stunden, sowie ein supervidiertes Basistraining und eine schriftliche Abschlussarbeit. 

Das Seminar

 

Unter der Supervision durch Nico Oud (Verantwortlicher für die gesamte Trainer-Ausbildung) hielten die zukünftigen Trainer ihr erstes Basisseminar in Aggressionsmanagement ab. In dieser Woche werden Grundlagen über Kommunikation, Aggressionstheorien, Konfliktmanagement, Recht, Ethik, Erfassungsmöglichkeiten und vorhandene Zahlen und Daten besprochen. Der praktische Teil dieses Seminars beinhaltet auch Griffe und Techniken um sich vom Aggressor zu lösen bzw. einen Kollegen zu befreien. Ziel ist es, dass während und nach Anwendung der Techniken, die Kommunikation mit dem Aggressor aufrecht erhalten bleibt. Dabei ist es wichtig zu betonen, dass es sich bei dem Seminar nicht um einen Selbstverteidigungskurs im herkömmlichen Sinn handelt.

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