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Übergriff auf Sanitäter

Berufungsgrund für diesen Einsatz war ein 25D01G. Für alle, die nicht mit den Einsatzcodes des AMPDS vertraut sind eine "Person mit abnormalem Verhalten mit Bewußtseinseintrübung mit dem Zusatz Gewalttätig". Die Polizei wurde ebenfalls zu diesem Einsatz mitalarmiert.

 

Als wir am Einsatzort ankamen und keine Polizei anwesend war, parkten wir uns mit dem NEF etwa 100 Meter vom eigentlichen Berufungsort ein. Wir wurden von der Anforderin angesprochen und uns wurde erklärt, dass eine männliche Person nach LSD-Einnahme gewalttätig in der Wohnung tobe. Wir näherten uns dem Hauseingang um in Sicherheit das Eintreffen der Polizei abzuwarten. Aufgrund der Angaben der Beruferin und der wahrgenommenen Schreie des Patienten forderten wir per Funk unsere Leitstelle auf, bei der Polizei zu urgieren, um einen Sektorwagen (Spezialkräfte der Polizei, Anm. des Admin.) aufgrund der Lage vor Ort zu alarmieren.

 

 

Plötzlich stürmte der Patient aus der Haustüre und attackierte sofort den Sanitäter mit zwei Faustschlägen in das Gesicht. Bei dem folgenden Handgemenge verlor der Sanitäter das Handfunkgerät. Dieses wurde vom Notarzt an sich genommen und eine weitere Urgenz durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war noch immer keine Polizei vor Ort und wir dem gewalttätigen, tobenden Patienten ausgeliefert.

 

Ein RTW, der zufällig in der Nähe war und die Funksprüche hörte, kam uns zu Hilfe. Zur gleichen Zeit traf der, mit uns alarmierte, zweite RTW am Einsatzort ein, jedoch blieben die Kollegen vorerst im Auto.

 

Etwa 25 Minuten nach der Alarmierung traf der erste Sektorwagen der Polizei ein. Der Patient konnte nnur durch massiven Körpereinsatz überwältig und mit Handschellen gefesselt werden.. Anschliessend wurde der Patient sediert und unter Polizeibegleitung hospitalisiert. Während des ganzen Einsatzes traf zu keiner Zeit ein reguläres Fahrzeug der Polizei ein.

 

Nach Beendigung des Einsatzes wurde der attakierte Sanitäter in einem Unfallspital untersucht und danach in häusliche Pflege entlassen.